Familienrecht

_MG_8521Das Fami­li­en­recht umfasst in ers­ter Linie die Rege­lun­gen, die sich auf die durch Ehe und Ver­wandt­schaft begrün­de­ten Rechts­ver­hält­nisse bezie­hen. Aber auch das Recht der Betreu­ung und der Vor­mund­schaft zählt dazu. Dane­ben nimmt das Recht der nicht mit­ein­an­der ver­hei­ra­te­ten Part­ner und deren Kin­der immer grö­ße­ren Raum ein.

Behan­delt wer­den ins­be­son­dere die Fra­gen der Tren­nung, Ehe­schei­dung und Auf­lö­sung von Lebens­part­ner­schaf­ten und die damit zusam­men­hän­gen­den Rechts­pro­bleme. Dazu gehö­ren auch die so genann­ten Fol­ge­sa­chen wie Unter­halt des Ehegatten/Partners und der Kin­der, Ver­sor­gungs­aus­gleich, ehe­li­ches Güter­recht, Umgangs- und Sor­ge­recht und die Ver­tei­lung der Haus­halts­ge­gen­stände sowie die Ver­mö­gens­aus­ein­an­der­set­zung.

Das Fami­li­en­recht weist zudem zahl­rei­che Berüh­rungs­punkte zu ande­ren Rechts­ge­bie­ten wie dem Steu­er­recht, dem Sozi­al­recht und dem Erbrecht auf.

Zuneh­mende Bedeu­tung erfah­ren Sach­ver­halte mit inter­na­tio­na­lem Bezug. Die Ver­hält­nisse gemischt-natio­na­ler oder aus­län­di­scher Ehen und deren Auf­lö­sung sowie die Rege­lung der damit ver­bun­de­nen Ange­le­gen­hei­ten stel­len hohe Anfor­de­run­gen an den Rechts­an­wen­der. Dabei gilt es, neben den deut­schen auch inter­na­tio­nale Rechts­vor­schrif­ten zu beach­ten.

Dr. Ger­rit Tub­be­sing

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